„Unvollendete Leben“ – Ausstellung über kulturschaffende Holocaustopfer im Landtagsfoyer

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Die Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 ist nicht nur im parlamentarischen Kalender ein fester Gedenktag. Überall in Deutschland gedenken Menschen des Holocausts, der großen deutschen Katastrophe.

Im Vorfeld des 27. Januar wurde nun die Ausstellung „Unvollendete Leben“ im Foyer des Landtages eröffnet. Sie portraitiert exemplarisch die Lebensläufe von insgesamt 18 jüdischen Künstlerinnen und Künstlern aus Musik, Theater, Literatur und Kunst, die während des Holocausts verschleppt und ermordet wurden.

Eröffnet wurde die Ausstellung von Landtagspräsidentin Prof. Ulrike Liedkte und Europaministerin Katrin Lange. Sie riefen zum Gedenken an die unzähligen unvollendeten Leben auf und verwiesen auf den großen Verlust und die Leere in Kultur und Kunst, die durch die Ermordung dieser Menschen entstanden ist. Während der nationalsozialistischen Diktatur fielen insgesamt mehr als 6 Millionen Jüdinnen und Juden dem Holocaust zum Opfer.

Kurator der Ausstellung ist die in Breslau ansässige Bente-Kahan-Stiftung, die auch durch Mittel des Ministeriums der Finanzen und für Europa des Landes Brandenburg gefördert wird.