Meine Rede im Plenum: Potenziale des Nutzhanfs besser nutzen

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Hanf ist eine vielseitig einsetzbare Nutzpflanze, deren Anbau in Brandenburg auf vielen Standorten sehr gut möglich ist und die sich gut in die Fruchtfolgen vieler Ackerbaubetriebe einfügen kann.

Allerdings sind die bürokratischen Hemmnisse vergleichsweise hoch. Der Anbau von Nutzhanf ist seit 1996 zwar möglich. Durch die enge Bindung an das Betäubungsmittelgesetz ist der bürokratische Aufwand für Landwirte und Verarbeiter vergleichsweise hoch.

Das ganze Regelwerk rund um den Hanf hat sicherlich seinen tieferen Sinn, dennoch sollten wir uns heute fragen, ob die bestehenden Reglungen nicht zu scharf und noch auf der Höhe der Zeit sind. Genau darauf zielt der vorliegende Antrag im Kern ab. Wir müssen uns fragen, ob wir die tatsächlichen Potenziale der Hanfpflanze genug ausschöpfen. Zudem wird der Anbau von nachwachsenden Rohstoffe wegen der dauerhaften Kohlenstoffbindung an Bedeutung gewinnen. Das ist gelebter Klimaschutz.

Der Anbau von Nutzhanf kann in der Region Brandenburgs auf eine bedeutende Historie zurückblicken. Bis heute zeugen selbstaussamende Hanfpflanzen an den Rändern landwirtschaftlicher Flächen von der einstigen Verbreitung.

Den Antrag der Koalitionsfraktionen SPD, CDU und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, den wir heute im Plenum beraten haben, finden Sie hier und hier die Pressemitteilung zu meiner Rede dazu.

Die vollständige Rede können Sie auf dem YouTube-Kanal der SPD-Fraktion Brandenburg anschauen.

Bild: NickyPe auf Pixabay.