Neue Synagoge in Zusammenarbeit mit Zentralwohlfahrtsstelle der Juden: Sehr wichtiger Schritt

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Die Landeshauptstadt bekommt eine neue Synagoge. Das begrüße ich sehr und halte diesen Schritt für sehr wichtig, aber auch längst überfällig.

Viele andere Städte in Deutschland sind diesen Schritt längst gegangen, auch in den neuen Bundesländern. So haben Schwerin, Dresden und Chemnitz bereits neu gebaute jüdische Gotteshäuser in Form sehr moderner Architektur. In Cottbus wurde die Schlosskirche 2015 zu einer Synagoge umgewidmet.

In Potsdam wird nun die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) den Betrieb für die ersten Jahre gewährleisten. Jüdisches Leben in Brandenburg erhält damit nun einen zentralen Ort und Anlaufpunkt. Mitten in der Stadt wird nun 83 Jahre nach Zerstörung der alten Synagoge in der Reichspogromnacht das jüdische Leben ein neues Zentrum in Potsdam erhalten. Ich freue mich auf viele Begegnungen in der neuen Synagoge. Jüdisches Leben bekommt wieder einen Platz in der Mitte unserer Landeshauptstadt.

Mehr zu den Hintergründen und der jüngst beschlossenen Zusammenarbeit mit der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland erfahren Sie in dieser Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur.