Meine Rede im Plenum: Synagoge in Potsdam endlich errichten

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Es gibt viele Menschen, die sich über viele Jahre sehr stark für den Synagogenbau in Potsdam eingesetzt haben. Viele von ihnen leben leider nicht mehr. Ihr Anliegen ist aber nicht vergessen.

Ihr großer Wunsch nach einem eigenen jüdischen Gotteshaus ist zu ihren Lebzeiten nicht in Erfüllung gegangen. Das ist für mich eine Wunde, die sich nicht mehr schließen lässt. Wir haben es jetzt aber in der Hand, dafür zu sorgen, dass der Wunsch und der Wille dieser Menschen sich erfüllt. Mein dringender Appell an alle, jetzt die Chance für ein gemeinsames Haus vieler jüdischer Gemeinschaften zu ergreifen und beim Individualismus endlich Maß und Mitte zu halten. Es gibt viele Synagogen, die in den letzten Jahren in anderen Städten gebaut wurden. Sie zeigen, wie unterschiedlich der Bau einer Synagoge gestaltet sein kann. Allen Bauten ist eines gemeinsam: Sie sind Ausdruck jüdischen Lebens. Die Landeshauptstadt Potsdam macht nun im Herzen der Stadt Platz für jüdisches Leben in unserer Mitte.

Meine vollständige Rede können Sie hier ansehen.