Lobetal: Ein besonderer Ort für bedürftige Menschen

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Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal gehört zu den ältesten sozialen Einrichtungen Brandenburgs. Den Tag der offenen Tür der Diakonischen Schulen in Lobetal habe ich für einen Besuch genutzt und konnte viele Eindrücke gewinnen. Mit der Hausleitung haben wir uns zur Arbeit vor Ort und zu den Auswirkungen der Corona-Krise austauschen können.Besonders dankbar bin ich für die Gespräche mit der theologischen Geschäftsführerin, Frau Wagner-Pinggéra, dem Geschäftsführer, Herrn Wulff, und dem Vorsitzenden der Bernauer Stadtverordnetenversammlung, Herrn Sauer, sowie Ordensschwester Claudia von den Hedwigsschwestern.

In den Diakonischen Schulen werden rund 400 Schülerinnen und Schüler in den Bildungsgängen Sozialassistenz, Heilerziehungspflege, Erzieherin bzw. Erzieher und Heilpädagogik ausgebildet. Absolventinnen und Absolventen können sich sicher sein, dass sie mit ihrer Ausbildung in einem sozialen Beruf eine Anstellung bekommen – das gilt insbesondere für Brandenburg.

Die Stiftung Lobetal mit all ihren Einrichtungen scheint wie eine kleine, eigene Welt, die bereits 1905 vom Pfarrer Friedrich von Bodelschwingh ins Lebens gerufen wurde. Ursprünglich um obdach- und arbeitslosen Menschen aus Berlin eine Unterkunft und Arbeit zu geben. Damals wie heute basiert das Leitbild der Stiftung auf christlichen Grundsätzen. Die Stiftung umfasst eine Altenpflege, ein Hospiz, Suchthilfe, einen Migrationsdienst, die Betreuung von Kindern und Jugendlichen, Werkstätten und landwirtschaftliche Betriebe.