Förderung wird erhöht: Geld für Tiergesundheit ist gut angelegt

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„Die von der Landesregierung bewilligte Förderung zur Verbesserung der Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere ist gut angelegtes Geld und ein richtiges Zeichen gerade für unsere brandenburgischen Milchbauern. Mit der kürzlich überarbeiteten Richtlinie werden nun bis zu 70 Prozent der entstehenden Aufwendungen gefördert.“ Das erkläre ich in meiner Funktion als agrarpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

„Zweck der Förderung ist die systematische Erfassung von Daten, die einerseits in aktuelle betriebliche Entscheidungen einfließen. Anderseits bilden die Daten ein Fundament für die Zuchtarbeit, deren positive Effekte erst langfristig zu sehen sind. Wenn landwirtschaftliche Nutztiere in 5 oder 10 Jahren insgesamt robuster sind, dann ist heute dafür ein Fundament gelegt worden.

Mit der jetzt bewilligten Förderung bleiben die Brandenburger Zuchtverbände und Kontrollvereinigungen im Sinne einer nachhaltigen Verbesserung der Tiergesundheit und des Tierwohls arbeitsfähig.“

Hintergrund:

Das Brandenburger Agrarministerium hat sich erfolgreich in der Agrarministerkonferenz und auf Bundesebene dafür eingesetzt, die Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere besser zu fördern. Mit der überarbeiteten Richtlinie werden nun bis zu 70 Prozent der entstehenden Aufwendungen für die Datenerhebung und Datenauswertung von dafür relevanten Merkmalen gefördert.

Seit 2014 gewährt das Land Brandenburg unter finanzieller Beteiligung des Bundes diese Zuwendungen. Die Landesrichtlinie wurde nun bis zum 30.06.2023 verlängert und der Förderanteil von 60 auf 70 Prozent der entstehenden Aufwendungen für die Datenerhebung und Datenauswertung von relevanten Merkmalen erhöht. Im vergangenen Jahr wurde dieser Fördergrundsatz aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ evaluiert und inhaltlich weiterentwickelt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Erhöhung der im Fördergrundsatz festgelegten Fördersätze durch Beschluss der Agrarministerinnen und Agrarminister der Länder ermöglicht.

Das Fördervolumen für die Richtlinie beträgt 2,5 Millionen Euro pro Jahr. Anträge können bei der Bewilligungsbehörde, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Richtlinie unter https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/landwirtschaft/foerderung-robustheit-landwirtschaftlicher-nutztiere/# .