EU-Prämienauszahlung für landwirtschaftliche Betriebe vorziehen!

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Ein Vorziehen der EU-Prämienauszahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe im Land Brandenburg kann eine Maßnahme sein, die Turbulenzen auf den Märkten für die Betriebsmittel wie Diesel, Gas, Strom oder Düngemittel sowie Technik und AdBlue zu dämpfen.

Diesen Vorschlag habe ich im Rahmen der aktuellen Stunde in der gestrigen Landtagssitzung zur aktuellen Wirtschafts- und Energiesituation geamcht. Diese Prämie wird üblicherweise im Dezember ausgezahlt.

Zuvor hatte die Sprecherin der SPD-Fraktion Brandenburg für Energiepolitik Britta Kornmesser wegen der extremen Preissteigerungen klar herausgestellt, dass Angebot und Nachfrage am Energiemarkt schnellstmöglich in ein Gleichgewicht gebracht werden müssen. Aufgrund der angespannten Lage auch unter zeitweiliger Einbeziehung von Kohle- und Atomenergie.

Besonders herausgestellt habe ich, dass die Brandenburger Landwirte, Gärtner, Förster und Fischer, Frauen wie Männer, gerade die gleichen Turbulenzen erleben, wie alle anderen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Industrie- oder Handwerksbetrieben auch: Als Agrarsprecher meiner Fraktion muss ich auch die Arbeitgeberseite gut im Blick behalten und da stelle ich fest, dass die bisherigen Hilfsmaßnahmen keinen Millimeter geholfen haben. Für mich gilt jedoch, dass nur stabile Arbeitgeber auch stabile Löhne zahlen können.