Enttäuschendes Ergebnis der Agrarministerkonferenz zur Afrikanischen Schweinepest

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Als agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag, erkläre ich zu den Ergebnissen der Sonder-Agrarministerkonferenz zur Afrikanischen Schweinepest am 1. September 2021:

„Mit Streitereien bekämpft niemand eine Seuche. Deswegen ist es zutiefst unbefriedigend und überaus enttäuschend, dass Bund und Länder nicht zu einer gemeinsamen Lösung in der Finanzierungsfrage bei der ASP-Bekämpfung gekommen sind. Die bislang veranschlagten 10,7 Millionen Euro Gesamtkosten sind angesichts der gesamten Bedrohungslage für die deutsche und europäische Agrar- und Ernährungswirtschaft ein äußerst überschaubarer Betrag. Ich erwarte, dass die Beratungen der Agrarministerkonferenz in Kürze fortgesetzt werden, so wie dies die Geschäftsordnung der Agrarministerkonferenz ausdrücklich zulässt. Für die Brandenburger Schweinehalter ist die Bedrohungslage besonders groß, da inzwischen alle märkischen Schweinevermarkter in einer Kollektivhaftung verharren und mit großen Hindernissen, zusätzlichen Kosten und empfindlichen Imageverlusten bei der Vermarktung zu kämpfen haben.“