Brandenburger Qualitätszeichen stärken Wertschöpfung und Wertschätzung regionaler und ökologischer Lebensmittel

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Heute stellte Agrarminister Axel Vogel das neue Brandenburger Qualitätszeichen für Lebensmittel aus Brandenburg vor. Das „Qualitätszeichen Brandenburg“ und das „Biozeichen Brandenburg“ sollen regionale Qualitätsprodukte kenntlich machen und als Zuschlagskriterium bei Ausschreibungen in der Gemeinschaftsverpflegung in Brandenburg und Berlin anerkannt werden.

Als Lizenznehmer treten pro agro e.V. und die Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau (FÖL e.V.) auf. Als erste interessierte Zeichenträger wurden die Lobetaler Bio-Molkerei und die Eberswalder Wurst GmbH vorgestellt.

Eine stärkere Erzeugung und eine bessere Vermarktung regionaler Lebensmittel fügen sich sehr gut in die großen Linien künftiger Agrarentwicklungen ein. Die ‚großen Linien‘ leiten sich für mich aus der Strategie des Landesbauernverbandes ‚Der neue Brandenburger Weg‘ sowie den Berichten der Zukunftskommission Landwirtschaft und der Borchert-Kommission ab. Eine stark verbesserte gesellschaftliche Akzeptanz, deutlich transparentere Prozessketten sowie tragfähige und nachhaltige Stoff- und Wirtschaftskreisläufe sind darin die zentralen Elemente. Dazu können Lebensmittel, die mit dem neuen EU-notifizierten Regionalsiegel versehen sind, einen sehr wertvollen Beitrag leisten. Ich würde mich sehr freuen, wenn wir im Jahresverlauf 2022 schon die ersten Produkte in den Supermarktregalen oder in den Gemeinschaftsverpflegungen in Berlin und Brandenburg sehen können. Unsere besondere Stärke sehe ich bei den Produkten aus der Weidetierhaltung mit Rindern und Schafen, die unsere Kulturlandschaft maßgeblich prägen.