BioÖkonomie schafft neue Sichtweisen auf Agrarwirtschaft

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Die noch junge Wissenschaftszweig BioÖkonomie schafft neue Perspektiven auf die Zukunft der Landwirt- und Forstwirtschaft. Das hat die bereits dritte fachliche Befassung mit dem Thema in diesem Jahr noch einmal deutlich herausgestellt.

Das Ziel, mittels biogener Rohstoffe immer mehr Kohlenstoff in die Wirtschaftskreisläufe einzubauen, passt sehr gut in die Zeit. Damit ist BioÖkonomie ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, der mit dem Ausstieg aus der Nutzung von fossilen Rohstoffen jetzt intensiv vorangebracht werden muss. Parallel können mit diesem Ansatz neue Produktions- und Einkommensalternativen für die gesamte Landnutzung und nachgelagerte Branchen geschaffen werden.

Nicht zu unterschätzen ist allerdings der Bedarf an Forschung, Entwicklung und Wissenstransfer. Daher ist es sehr positiv zu bewerten, dass das Land Brandenburg bei der BioÖkonomie bereits heute sehr gut aufgestellt ist, was durch die Arbeit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) oder das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. gut zu sehen ist.

Im Rahmen der bisherigen Ausschussbefassung wurden Prof. Dr. Barbara Sturm (ATB), Henrik Wendorff (Landesbauernverband), Daniela Wannemacher (BUND), Prof. Dr.-Ing. Daniela Thrän (Bioökonomierat, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung), Prof. Dr. agr. Iris Lewandowski (Bioökonomierat, Universität Hohenheim) angehört.

Was ist Bioökonomie?