Besuch bei TESLA – Fragen an TESLA

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Heute durfte ich gemeinsam mit meinen Fraktionskollegen Wolfgang Roick, Sascha Philipp und Hardy Lux und den Mitgliedern des Ausschusses für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz die Tesla-Gigafactory bei Grünheide besichtigen. Eine Einladung von Tesla gibt es ja nicht so oft, weswegen ich die Einladung natürlich gern angenommen habe. Und wenn eine Fabrik dieses Ausmaßes in nur 861 Tagen von der Bekanntgabe bis zum Produktionsstart entsteht, gibt es natürlich auch von Abgeordneten viele Fragen.

Hier ein paar Eckdaten, die ich heute mitgenommen habe: Geplant sind 500.000 Fahrzeuge Jahresproduktion und 50 GWh Batteriezellproduktion, 12.000 Jobs sollen es eines Tages sein, 90 Prozent der Belegschaft stammt heute aus Berlin und Brandenburg, rund 50 Nationen sind bereits jetzt vertreten. Wegen der weitestgehend kompletten Fertigung und hohen Fertigungstiefe vor Ort ergibt sich nach Aussage von Tesla ein sehr geringer Wasserverbrauch je hergestelltem Fahrzeug.

Mein persönlicher Eindruck war wie folgt: Es ist eine hochautomatisierte Produktionsstätte mit unglaublich vielen Robotern. Die menschliche Arbeitskraft ist an unzähligen Stellen für Qualitätskontrollen eingesetzt. Es ist überall sehr sauber, alle Abläufe sind gut einsehbar und die Hallen sind zudem sehr besucherfreundlich hergerichtet. Viele Produktionslinien sind derzeit noch im Aufbau.

Am Ort des Geschehens wurden auch die Abläufe eines Störfalls im April 2022 in einem sogenannten Wirkbad für die Korrosion-Behandlung erörtert. In Auswertung dessen konnte glaubhaft dargestellt werden, dass es sich bei dem Ereignis um einen menschlichen Fehler handelte, der sich aufgrund nun veränderter Arbeitsabläufe so nicht wiederholen kann.

Mein Fazit: Tesla ist unumkehrbar in Brandenburg angekommen. Ich bin sicher, dass viele weitere Investitionen bei Tesla selbst und im Umfeld von Tesla folgen werden, die alle gemeinsam für ein neues Industriezeitalter stehen. Dass auch die Weiterentwicklungen von einer kritischen Öffentlichkeit und parlamentarischer Befassung begleitet werden, ist gut und richtig.

Foto: gemeinsam mit Sascha Philipp MdL und Wolfgang Roick MdL vor dem Werk