Baustellenbesuch an der Garnisonkirche Potsdam

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Der Wiederaufbau des Turmes nimmt langsam, aber sicher Form an. Heute durfte ich mir erklären und zeigen lassen, was dort genau entstehen soll.

Die Garnisonkirche hat eine bewegte und widersprüchliche Geschichte. Vereinnahmt von den Nationalsozialisten, aber gleichzeitig auch Versteck für Waffen des Widerstands; bedeutend für Musik, Religion und Architektur, natürlich auch zentral im Stadtbild Potsdams. Diese Ambivalenz greift das Nutzungskonzept nun auf und will aus dem wieder aufgebauten Turm ein Zentrum für Frieden und Zusammenhalt machen. Eine Kapelle wird es geben, eine Ausstellungsfläche, Räumlichkeiten für Weiterbildungen und eine barrierefrei erreichbare Aussichtsplattform. Man kann festhalten: Die neue Garnisonkirche wird weit mehr als eine Kirche.
Ich war dort in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen der SPD-Fraktion im Landtag. Unterwegs war ich u.a. mit meinem Fraktionskollegen Jörg Vogelsänger, dem Länderbeauftragten der EKBO Martin Vogel, Wieland Eschenburg von der Stiftung Garnisonkirche Potsdam und Alexandra Pichl, Landesvorsitzende der Grünen.
Mehr Informationen zum Wiederaufbau des Turmes finden sie auf der Webseite der Stiftung.