350 Bäume in Nauen gepflanzt

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Dem Koalitionsvertrag Taten folgen lassen.

Im Koalitionsvertrag steht: „Die klimapolitische und aus Brandschutzgründen wichtige Aufgabe der Waldpflege und des Waldumbaus hat Priorität. Deshalb sind die rasche Beseitigung der Schäden durch Brand und Dürre sowie ein langfristiges Wiederaufforstungsprogramm für diese Flächen zu verankern.“ Und: „Der Brandenburger Wald soll zum Klimawald mit möglichst vielen Baum- und Straucharten entwickelt werden.“

Im Havelland hat der Sturm Xavier 2017 große Schäden angerichtet. Etwa der Holzabschlag von zwei Jahren lag innerhalb eines Tages am Boden. Danach folgten drei Dürrejahre, die die Bäume anfällig für Schädlinge machten und selbst Kiefern vertrocknen ließen. Nun sollen die leeren Flächen mit Mischwald wieder aufgeforstet werden. Die Sortenwahl ist komplex: Einerseits will man heimische Baumarten pflanzen, andererseits muss auch Rücksicht genommen werden auf die sich ändernden Klimabedingungen. Dafür sind wiederum eher Baumarten geeignet, die in südlicheren Gebieten vorkommen.

Ich habe gestern auf Einladung des Nauener Stadtförsters Thomas Meyer mit meinen Mitarbeitern Kai Weber und Sophia Zeyse, meinem Praktikanten Felix von Wagner und dem Geschäftsführer der SPD-Fraktion Armin Henning 350 Bäume gepflanzt. Dabei waren Eiche, Buche, Birke, Kiefer, Libanonzeder und Douglasie. Außerdem durfte jeder einen Mammutbaum pflanzen, der uns hoffentlich um 1000-2000 Jahre überleben wird.