Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES

Das Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V. wurde für die Jahre 2026 bis 2028 durch das bisherige Europa-Ministerium mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für Polen betraut. Dazu wurde wiederum ein Beirat einberufen, dem ich weiterhin angehören werde.
Titelbild: „Familienfoto“ des Beirates des Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für Polen

Nachdem ich im Jahr 2024 eine Delegation großpolnischer Landwirte und Agrarpolitiker im Havelland empfangen durfte, konnte ich nun mit einer Delegation aus dem Havelland die Woiwodschaft Großpolen besuchen.
Inhaltlich ging es natürlich um die moderne Landwirtschaft und die Herausforderungen unserer Zeit sowie um die Zukunft der ländlichen Räume. Auf dem Programm standen der Besuch des Landwirtschaftlichen Beratungszentrums Wielkopolska (WODR) in Sielinko und der Austausch mit der Lokalen Arbeitsgruppe LGD KOLD (LEADER) einschließlich des Besuches mehrerer Kooperationsprojekte. Es folgte ein sehr gutes Gespräch mit Krzysztof Grabowski, Vizemarschall der Woiwodschaft Wielkopolska und Vertreterm des Marschallamtes über aktuelle polnische und europäische Themen. Abschließender Höhepunkt war die Teilnahme am 25. Finale des Wettbewerbs „Wielkopolski Rolnik Roku” (Landwirt des Jahres in Großpolen) mit über 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Messegelände in Poznan.
Wir danken den polnischen Gastgebern ganz herzlich für zwei hochinteressante und beeindruckende Tage und freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen.

Heute durfte ich am Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen zur Eröffnung der Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung sprechen.
Gemeinsam mit zahlreichen Gästen – darunter Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie engagierte Akteurinnen und Akteure aus der politischen Bildungsarbeit – haben wir uns mit einem Thema beschäftigt, das uns alle angeht.
Rechtsextremismus beginnt oft im Kleinen – das zeigt auch ein Blick in unsere eigene Geschichte: Das frühe KZ in Börnicke bei Nauen machte schon 1933 sichtbar, wohin Gleichgültigkeit und Wegsehen führen können. Die Worte von Martin Niemöller bleiben deshalb aktuell: Wer nicht widerspricht, wenn Unrecht beginnt, macht es möglich.
Besonders stark: Schülerinnen und Schüler führen selbst als Guides durch die Inhalte. Sie haben sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und bringen es anderen auf Augenhöhe näher. Das ist gelebte Demokratie – und ein starkes Beispiel für Mut und Haltung.
Gerade in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen steht, brauchen wir genau das: Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich einbringen.
Vielen Dank an alle Beteiligten für die Organisation und das Engagement!
Das Titelbild zeigt Andrea Rauch (RAA), Katrin Wuschansky (FES), Johannes Funke, Benjamin Ganthus (LDVC)

Die Bundesländer müssen sich bei der Beschleunigung der Zulassung von neuen Pflanzenschutzmitteln stärker engagieren. Trotz erkennbarer Aktivitäten auf Bundesebene ist immer noch festzustellen, dass es mitunter vier Jahre dauern kann, bis ein neues Präparat auf den Markt kommt. Gesetzlich vorgegeben ist jedoch die Frist von einem Jahr.
Ein stärkeres Engagement der Bundesländer ist daher geboten. Als Beispiel habe ich auf die Zikade verwiesen, die inzwischen auch im Land Brandenburg angekommen ist. Ihre Ausbreitung verläuft rasant, die Schadwirkung in Landwirtschaft und Gartenbau kann verheerend sein. Das Beispiel zeigt einmal mehr, wie dringend erforderlich eine schnelle Anpassungsfähigkeit von Pflanzenschutzmitteln in Zeiten des Klimawandels ist.
Deswegen habe ich im Landtag herausgestellt, dass es im Interesse aller ist, die Menge ausgebrachter Pflanzenschutzmittel zu reduzieren. Dafür brauchen wir noch bessere Mittel, die wir noch zielgenauer einsetzen können. Mit Verboten kommen wir hier nicht weiter. Ein entsprechender Antrag, der das Landwirtschaftsministerium auffordert, sich im Rahmen der Agrarministerkonferenz u. a. für die Erarbeitung einer gemeinsamen Länderposition einzusetzen, wurde mit breiter Zustimmung im Plenum verabschiedet.
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