Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.
Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.
Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.
Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.
Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.
🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.
Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.
Termine
mit Podiumsdiskussion in Nauen












