Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES

Die SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg war in Alt-Madlitz zu ihrer Herbstklausur zusammengekommen. Im Mittelpunkt stand vor allem die Wirtschaftspolitik und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Brandenburg. Im nächsten Jahr wird es eine Klausur geben, die Land- und Forstwirtschaft sowie Gartenbau und Lebensmittelwirtschaft in den Fokus stellen wird.
Was sind die Herausforderungen der Unternehmen und wie können die Rahmenbedingungen für Wachstum, Investitionen und Beschäftigung weiter verbessert werden? Diese Fragen wurden mit Thomas Obst (Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.), Markus Graebig (Leiter Kundenmanagement / Netzabrechnung 50Hertz), Stefan Blache (Geschäftsführer E.DIS Netz GmbH), Gunter Haase (Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Brandenburg), Sven Thielicke (Malermeister – Malereibetrieb Thielicke GmbH) und André Körner (Geschäftsführer und Country Manager bei ArcelorMittal) diskutiert.
Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, betont: „Trotz erster positiver Signale neuen Wirtschaftswachstums bleibt die wirtschaftliche Situation bundesweit angespannt. Gerade deshalb müssen wir in Brandenburg unsere eigenen Stärken wie etwa das Angebot erneuerbarer Energien und ausreichendes Flächenangebot konsequent ausspielen. Diese Standortvorteile müssen wir nutzen, um Unternehmen zu halten, neue Investitionen zu ermöglichen und Arbeitsplätze zu schaffen.“
Marcel Penquitt, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und wirtschaftspolitischer Sprecher, erklärt: „Uns war es wichtig, sowohl mit kleinen und mittelständischen Unternehmen als auch mit größeren Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Denn die Herausforderungen sind vielfältig, aber einige Themen beschäftigen alle gleichermaßen und sind Voraussetzung dafür, dass unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Wir müssen Bürokratie abbauen, die Investitionsdynamik verbessern, die Gewinnung von Fachkräften verbessern und die Produktionskosten senken.
Dabei wissen wir: Für Investitionen in Brandenburg und neue Arbeitsplätze müssen die notwendigen infrastrukturellen Voraussetzungen vorhanden sein. Unternehmenserweiterungen und Neuansiedlungen dürfen nicht an fehlenden Netzkapazitäten scheitern. Wir brauchen leistungsfähige Netze und eine Energieinfrastruktur, die mit den wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten unseres Landes Schritt hält.“

Die Mitglieder des Projektbeirates WetNetBB, dem ich auch angehöre, konnte ich heute im Landtag begrüßen. Im Rahmen des Besuchs sprach der Journalist Uwe Ritzer über das Thema „Wasser“. Viel Recherche und sachliche Analyse haben ihn zu einer sehr kritischen Bewertung zur aktuellen Lage in Zeiten des Klimawandels kommen lassen. Jetzt habe ich auch das Buch dazu und freue mich auf ein gedankenreiches Sachbuch zu diesem wichtigen Thema.
Das Projekt WetNetBB soll die Synergiepotenziale von Mooren für den Klima-, Wasser-, Boden- und Biodiversitätsschutz sowie für die regionale Wertschöpfung aufzeigen und damit Akzeptanz und Interesse für eine nachhaltige Moornutzung in ausgewählten Regionen und darüber hinaus schaffen. Das Projekt ist am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. in Potsdam angesiedelt.
Das Titelbild zeigt Autor und Journalist Uwe Ritzer, Prof. Dr. Anna Maria Häring von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und Johannes Funke MdL.

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group
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