Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES

Heute früh habe ich mich gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Michael Wiebersinsky am Bahnhof Nauen über die Wiederaufnahme des Bahnverkehrs auf der Hamburger Bahn informiert. Nach Monaten der Sperrung und umfangreichen Bauarbeiten fahren die Züge seit Sonntag wieder (fast) nach Plan.
Die Zeit der Sperrung war für viele Pendlerinnen und Pendler nicht einfach. Ersatzbusse, längere Fahrzeiten und zusätzliche Umstiege haben Geduld und Verständnis erfordert. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Mein Dank gilt ebenso den vielen Beschäftigten auf den Baustellen, bei der Bahn und im Ersatzverkehr, die die Modernisierung ermöglicht haben.
Nicht alles wird von heute auf morgen perfekt laufen. Aber die erneuerte Strecke schafft die Voraussetzungen für einen zuverlässigeren Bahnverkehr. Auch am Bahnhof Nauen gibt es weitere Fortschritte: Die neuen Aufzüge sollen in Kürze ebenfalls in Betrieb gehen und den Bahnhof damit noch besser nutzbar machen.
Als kleines Zeichen der Anerkennung habe ich einem Lokführer eine havelländische Anti-Stress-Birne überreicht – stellvertretend für alle, die täglich dafür sorgen, dass wir sicher ans Ziel kommen.

Heute war ein guter Tag für Ketzin und die gesamte Region: Gemeinsam mit Verkehrsminister Robert Crumbach und Bürgermeisterin Katrin Mußhoff konnte ich an der offiziellen Freigabe der erneuerten Werderschen Straße teilnehmen.
Wer die Strecke kennt, weiß, wie wichtig sie für viele Menschen im Alltag ist – auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen. Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurde die Straße grundhaft erneuert. Deshalb freue ich mich besonders, dass hier nicht nur die Straße zur Ketziner Fähre erneuert wurde, sondern auch die Sicherheit deutlich verbessert werden konnte. Der neue Gehweg sorgt vor allem für einen sichereren Schulweg für unsere Kinder.
Solche Projekte zeigen, wie wichtig starke Kommunen und eine verlässliche Unterstützung durch das Land Brandenburg sind. Die Förderung in Höhe von 2,1 Mio. Euro durch das Land bei Gesamtkosten von rund 3 Mio. Euro ist gut angelegtes Geld – für mehr Verkehrssicherheit, eine moderne Infrastruktur und eine lebenswerte Heimat.
Mein herzlicher Dank gilt Bürgermeisterin Katrin Mußhoff, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, dem Wasser- und Abwasserverband Havelland sowie allen Beteiligten, die dieses Vorhaben geplant und begleitet haben.
Ein besonderes Dankeschön möchte ich den Beschäftigten der ausführenden Firmen aussprechen. Sie haben bei Wind und Wetter dafür gesorgt, dass die Baumaßnahme erfolgreich umgesetzt werden konnte. Ihre Arbeit verdient Anerkennung und Respekt.
Politik wird dann konkret, wenn sie das Leben der Menschen vor Ort verbessert. Die Werdersche Straße ist dafür ein schönes Beispiel.

Das Institut für Binnenfischerei e.V. Potsdam-Sacrow (IfB) ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Da sich das Institut an der Brandenburger Landpartie beteiligt hat, war die Gelegenheit natürlich günstig, sich über die heimischen Fische und Muscheln oder über die Potentiale von Aquakulturen aus erster Hand zu informieren. Das kulinarische Erlebnis kam ebenso nicht zu kurz.
Die wissenschaftliche Einrichtung widmet sich der anwendungsorientierten fischereilichen Forschung in Binnengewässern. Mit seinen Arbeiten sieht sich das Institut als Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und Praxis. Die Einrichtung besteht seit Gründung des ersten Fischereiforschungsinstituts am Standort Jägerhof am Sacrower See schon seit 100 Jahren.
Das Titelbild zeigt Fischermeister Steffen Zienert und Johannes Funke.

Heulende Sirenen, Hetzen in den nächsten Schutzraum, laute Einschläge sind zu hören. Diese Szenen sind keine Erinnerungen von Zeitzeugen aus der Vergangenheit, sondern Teil der Gegenwart für Millionen von Menschen in der Ukraine seit dem völkerrechtsrichtswidrigen Angriffskrieg durch Russland. Von diesem Alltag sowie von Zuversicht und Zukunftsplänen berichtete der Botschafter der Ukraine, Oleksii Makeiev, im Europaausschuss des Landtages.
Der Botschafter hat im Ausschuss für regionale Partnerschaften zwischen der Ukraine und Brandenburg geworben. Bereits heute bestehen 7 Städte- und Gemeindepartnerschaften im Land Brandenburg. Ein gelungenes Beispiel ist das Projekt „Kriegstrauma-Bewältigung“ in Frankfurt (Oder), das erst durch solch eine Partnerschaft möglich wurde und traumatisierten Jugendlichen aus den Partnerstädten Schostka und Sumy in Workshops einige friedliche Tage ermöglichte.
Der Botschafter ging auch auf die angestrebte EU-Mitgliedschaft ein. Nach seinen Worten werden die ersten Verhandlungen mit der EU in den nächsten Tagen eröffnet. Danach würde die EU mit dem Beitritt der Ukraine nicht nur den Binnenmarkt erweitern, sondern auch durch Expertise vieler gut ausgebildeter Fachkräfte bereichert werden. So verfüge die Ukraine über hohe Kompetenzen beim Schutz kritischer Infrastruktur oder bei der Digitalisierung bereichert werden.
Das Titelbild zeigt v.l.n.r. Johannes Funke MdL, Steeven Bretz MdL, Melanie Balzer MdL, Botschafter Oleksii Makeiev und Vizepräsident des Landtages Rainer Genilke.
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