„Brandenburg voranbringen – Bewährtes sichern. Neues schaffen.“ ist der Titel des Koalitionsvertrages von SPD und BSW. Mit diesem Motto sind wir Ende 2024 in die 8. Legislatur des Brandenburger Landtages gestartet.
Ich bin weiterhin Sprecher für Agrarpolitik sowie Religion und Kirchen und bleibe Mitglied in den Ausschüssen für Landwirtschaft und Europa. Den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik darf ich leiten. Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur.
Ich möchte Sie auf dieser Seite über meine Arbeit im Landtag Brandenburg und aktuelle Themen aus Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen informieren. Besonders wichtig ist es mir aber als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter, stets für Ihre Anliegen offen und ansprechbar zu sein. Gemeinsam können wir viel für unsere Region bewegen!
Ihr Johannes Funke
AKTUELLES

Die im ostdeutschen Raum bekannten Schilder der „Naturschutzeule“ erhalten ein neues Design. Das entsprechende Konzept dazu wurde jetzt im Agrar- und Umweltausschuss des Brandenburger Landtages von Prof. Christian Mahler vorgestellt. Prof. Mahler, selbst Brandenburger, hatte das neue Erscheinungsbild im Rahmen eines studentischen Projektes entwickelt. Das neue Erscheinungsbild lässt vielseitige Varianten zu, um auf ganz verschiedene naturschutzfachliche Gebiete, Schutzgüter und Orte hinzuweisen.
Die bekannte Waldohreule auf gelben Grund wurde ursprünglich in den 50er Jahren von den Brandenburgern Kurt und Erna Kretschmann entworfen. Seitdem wird das Symbol in unterschiedlichen Varianten zur Kennzeichnung von besonderen Schutzgebieten der Natur genutzt.
Naturschutzschilder in Ost- und Westdeutschland unterscheiden sich vor allem historisch. In der DDR prägte die Eule im Fünfeck das öffentliche Bild, die im Osten Deutschlands bis heute Verwendung findet. Im Westen dominiert dagegen das Symbol des Seeadlers im Dreieck. Damit ist und bleibt die „neue“ Eule eine echt ostdeutsche Erscheinung.
Das Titelbild zeigt Johannes Funke,Prof. Christian Mahler und Wolfgang Roick.

Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Nahrungsmittel. Dies war das einhellige Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des SPD-Fachgespräches im Brandenburger Landtag unter dem Motto „Pflanzen schützen, aber wie?“. Alle Anwesenden waren der Überzeugung, dass die Verfahrensdauern bei der Zulassung von neuen Wirkstoffen zu lang und zu aufwendig sind.
Im Ergebnis des Fachgespräches wurde auch deutlich, dass eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln in Deutschland und Europa nur sichergestellt werden kann, wenn in Landwirtschaft und Gartenbau neue und bessere Wirkstoffe entwickelt und tatsächlich auch zugelassen werden. Bessere Wirkstoffe zeichnen sich dadurch aus, dass diese punktgenauer wirken und weniger risikobehaftet für Mensch und Natur sind.
Diskutiert wurde natürlich auch über Chancen und Risiken mechanischer Verfahren des Pflanzenschutzes. Letztlich gilt auch hier – genauso wie bei Abstandsregelungen zu Gewässern und Verboten in Schutzgebieten – dass ohne staatliche Förderungen keine Wirtschaftlichkeit zu erreichen ist, so das Fazit. Genau hier muss die Politik in Land und Bund ihr Wort halten.
An der Diskussion beteiligt waren:
– Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
– Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg
– Dr. Franziska Kersten MdB, Obfrau der SPD-Fraktion im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
– Dr. Thomas Gäbert, Geschäftsführer Agrargenossenschaft Trebbin
– Frank Gemmer, Geschäftsführer Industrieverband Agrar e. V.
– Prof. Dr. Nicole van Dam, Wissenschaftliche Direktorin, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ)
– Antje von Broock, Abteilungsleiterin für Chemikaliensicherheit, Immissionsschutz und Verkehr im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
– Henrik Wendorff, Präsident Landesbauernverband Brandenburg e.V.
– Björn Ellner, Vorsitzender Nabu-Landesverband Brandenburg e.V.
– Johannes Funke MdL, Moderation und Gastgeber

Als Vorsitzender des Ausschusses für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik im Landtag durfte ich über die Arbeit des Ausschusses auf dem Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland in Elstal berichten. Dabei bin ich auf die veränderten Schwerpunkte der EU nach 2027 und die Auswirkungen auf das Land Brandenburg eingegangen und habe die Aktivitäten des Landes Brandenburg in Brüssel thematisiert. Weiter habe ich zur Arbeit des Europarates und des Kongresses der Gemeinden und Regionen in Straßburg gesprochen.
Zusammen mit den Beiträgen von Enrico Lindhorst, Vorsitzender der Europa-Union Havelland zu aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen und von Ercan Karakoyun, Stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union Havelland, zur Einordnung von US-Militärstrategien konnten wir viele Anregungen für ein interessantes und auch lehrreiches Gespräch geben.

Tom Schewe hat den Großen Preis des Landes Brandenburg beim CSI Neustadt-Dosse gewonnen. Tom Schewe, der einst auch Schüler des Projektes „Reiten in der Schule“ im Brandenburger Haupt- und Landgestüt war, blieb mit seinem neun Jahre alten Hengst Congress Blue PS fehlerfrei und schnell. Damit blieb er im Stechen vor fünf Konkurrenten um den Sieg. Als bester Reiter aus Brandenburg belegte Volker Lehrfeld aus dem havelländischen Stechow-Ferchesar mit der Stute Cera den vierten Platz.
In der Graf von Lindenau-Halle fand vom 7. – 11. Januar 2026 die 24. Auflage des internationalen Springturniers statt. Die Höhepunkte waren die zwei Weltranglisten-Springen mit dem Preis der Deutschen Kreditbank AG am Samstag und dem Großen Preis des Landes Brandenburg am Sonntag.
Das Titelbild zeigt Johannes Funke mit dem Sieger Tom Schewe.
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